
Mindfarm
Individuelle Achtsamkeit für Ihre Patienten
Wir entwickeln für Sie maßgeschneiderte Achtsamkeitsübungen, die exakt auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten abgestimmt sind. Aus unserem vielfältigen Baukasten wählen Sie die passenden Inhalte aus, die wir anschließend online bereitstellen – jederzeit und überall abrufbar.

Ton an!

Was Ihre Patienten sehen werden...
Die Übungen werden auf einer eigens für Sie errichteten Website zur Verfügung gestellt. Ihre Patienten können die Website über einen QR-Code bequem auf einem Smartphone aufrufen.
Alternativ können Sie für Technik-unerfahrene Patienten MP3-Player erwerben.
Sie bekommen Ihre eigene Website
Bedarf an emotionaler Unterstützung hoch

Laut dem Bericht „Bedarf an psychologischer Betreuung in deutschen Krankenhäusern“ des Deutschen Krankenhausinstituts von 2021 halten 80% der Krankenhäuser den psychosozialen Betreuungsbedarf für wichtig oder sehr wichtig. Etwa ein Drittel der Patienten gibt das bestehende Angebot als unzureichend an und wünscht in deutschen Krankenhäusern eine verbesserte psychosoziale oder seelsorgerische Betreuung. Dies zeigt, dass die bestehenden Strukturen unzureichend sind.
Lassen Sie uns Partner werden.
Viele Worte.
Hören Sie doch selber rein.
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Achtsamkeitsübungen nach ihren Wünschen zu individualisieren. Denn nur Sie können bewerten, was Ihren Patienten gut tut. Aus diesen Bereichen können Sie unterschiedliche Angebote zusammenstellen:
Geschichten
Geschichten, die die Grundkonzepte der Achtsamkeit verdeutlichen. Einfach und auf den Punkt.
Ein Beispiel
Übungen
Wirkungsvolle Techniken, die helfen können, die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu lenken – ohne ihn zu bewerten. Sie unterstützen dabei, Stress abzubauen, innere Ruhe zu finden und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Ein Beispiel
Persönlichkeiten
Hier werden die Grundkonzepte von Persönlichkeiten aus der Medizin und der Neurowissenschaft erklärt.
Ein Beispiel
Traumreisen
Vertonte Spaziergänge, die einen akustischen Kurzurlaub ermöglichen.
Ein Beispiel




WORK
IN PROGRESS

Wir sind ein Start-up aus dem Herzen Hamburgs – mit einem klaren Ziel: den Klinikalltag spürbar zu entlasten und medizinischem Fachpersonal mehr Zeit für das Wesentliche zu geben – den direkten Kontakt mit ihren Patienten.
Was sind die nächsten Schritte?
1
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Kontakt & Beratung
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns per E-Mail oder über das Kontaktformular auf. Auf Wunsch beraten wir Sie auch kostenlos in einem Online-Meeting.
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Zugang zum Baukasten
Nach Ihrem Kauf erhalten Sie Zugang zu unserem Baukasten. Hier können Sie Ihre Achtsamkeitsübungen aus Bausteinen selbst zusammenstellen.
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Vor-Ort-Termin
Auf Wunsch besuchen wir Sie persönlich. Vor Ort produzieren wir mit Ihnen ein individuelles Vorwort, um den Übungen eine persönliche Note zu verleihen. Ebenso ist es möglich, Bilder vom Personal zu machen, die für die Website verwendet werden können.
Produktion & Lieferung
Wir erstellen eine Website mit Ihren individualisierten Inhalten. Ihre Patienten erhalten Karten mit einem QR-Code für den direkten Zugriff. Alternativ können Sie MP3-Player für technikunerfahrene Patienten erwerben.
Jeden Tag können Sie entscheiden, welche Gedanken Sie weiterdenken. Ihre Patienten auch.
Lassen Sie uns gute Gedanken säen.

KEINE ZUSÄTZLICHE BELASTUNG FÜR IHR TEAM
Da die Übungen remote laufen, entstehen für Ihre Mitarbeiter keine weiteren Verbindlichkeiten. Ziel ist die Entlastung des medizinischen Personals.

ONLINE & OFFLINE ZUGÄNGLICH
Unsere Achtsamkeitsübungen werden online zur Verfügung gestellt. Somit sind die Übungen einfach zugänglich. Für Patientinnen und Patienten, die nicht die Möglichkeit haben auf Websites zuzugreifen, liefern wir Ihnen MP3-Geräte mit Kopfhörern. Wir wollen niemanden ausschließen.

KOSTENEFFIZIENT
Wir haben uns als Mission gesetzt, die emotionale Unterstützung zu revolutionieren. Damit das auch klappt, müssen wir günstig bleiben.

Wir wollen zusammen mit Ihnen die emotionale Unterstützung Ihrer Patienten revolutionieren.
Wissenschaftlicher Hintergrund
In den letzten Jahren wurde vermehrt untersucht, inwiefern ergänzende Entspannungs- und Achtsamkeitsinterventionen Stress, Angst und emotionale Belastung der Patienten im Zusammenhang mit medizinischen Eingriffen und Krankenhausaufenthalten verringern können. Die wissenschaftliche Studienlage zu diesen Ansätzen ist derzeit noch überschaubar und heterogen. Jedoch weisen mehrere randomisierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten darauf hin, dass kurze Entspannungs- oder Achtsamkeitsinterventionen in bestimmten Kontexten mit einer Reduktion von wahrgenommener Angst oder Stress verbunden sein können.
Nachfolgend finden sich ausgewählte Beispiele aus der wissenschaftlichen Fachliteratur. Diese Studien beziehen sich auf verschiedene Formen von Entspannungs- oder Achtsamkeitsinterventionen und sind nicht spezifisch auf MINDFARM übertragbar.
1
Effects of mindfulness-based preoperative intervention for patients undergoing elective surgery: A meta-analysis
Kuang-Mou Tung, Yunjhen Su, Yi-No Kang, Wen-Hsuan Hou, Khanh Dinh Hoang, Kee-Hsin Chen, Chiehfeng Chen
In der 2024 im "Journal of Psychomatic Research" (Ausgabe 181) veröffentlichten Meta-Analyse untersuchten Tung et al. die Wirksamkeit präoperativer achtsamkeitsbasierter Interventionen (mindfulness-based interventions, MBIs) bei Patienten, die sich elektiven chirurgischen Eingriffen unterziehen. Insgesamt wurden acht randomisierte kontrollierte Studien mit 685 Teilnehmenden eingeschlossen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Reduktionen präoperativer Angst sowie postoperativer Schmerzen zu mehreren Zeitpunkten nach der Operation. Demgegenüber konnten keine signifikanten Effekte auf postoperative Angst, depressive Symptome oder die gesundheitsbezogene Lebensqualität festgestellt werden. Die Autoren folgern, dass MBIs einen vielversprechenden nicht-pharmakologischen Ansatz zur Verbesserung perioperativer Outcomes darstellen, wobei weiterer Forschungsbedarf hinsichtlich optimaler Interventionsformen und -zeitpunkte besteht.
2
Meditation for perioperative pain and anxiety: A systemetic review
Rami Rajjoub, Sally El Sammak, Tamim Rajjo, Noora S Rajjoub , Bashar Hasan, Samer Saadi , Adel Kanaan, Mohamad Bydon
Diese systematische Übersichtsarbeit von Rajjoub et al. untersucht die Wirksamkeit meditativer Interventionen zur Reduktion von Schmerz und Angst im perioperativen Kontext. Sie wurde im Juli 2024 in dem Journal "Brain and behavior" veröffentlicht. Auf Grundlage einer PRISMA-geleiteten Analyse randomisierter kontrollierter Studien (n = 16) zeigte sich, dass Meditation in der Mehrheit der Studien mit einer Verringerung perioperativer Angst sowie teilweise mit einer Reduktion postoperativer Schmerzen assoziiert war. Die Ergebnisse deuten auf ein potenzielles Nutzenprofil meditativer Verfahren als Bestandteil multimodaler Behandlungsstrategien hin, sind jedoch aufgrund der begrenzten Evidenzlage vorsichtig zu interpretieren. Weitere prospektive Studien sind erforderlich, um die Effektivität routinemäßiger meditativer Interventionen im perioperativen Setting zu bestätigen.
3
Brief preoperative mind–body therapies for total joint arthroplasty patients: a randomized controlled trial
Adam W Hanley, Jeremy Gililland, Jill Erickson, Christopher Pelt, Christopher Peters, Jamie Rojas, Eric L Garland
In einer randomisierten klinischen Studie verglichen Hanley et al. kurze meditative Interventionen bei Patienten (n = 285) vor Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (2021). Es wurden drei kurze präoperative Interventionen untersucht: Achtsamkeitsmeditation (MM), hypnotische Suggestion (HS) und kognitiv-behaviorale Schmerzaufklärung. MM und HS reduzierten signifikant präoperative Schmerzintensität, Unwohlsein durch Schmerzen und Angst. MM verringerte zusätzlich den Wunsch nach Schmerzmedikation und verbesserte die postoperative körperliche Funktion nach 6 Wochen im Vergleich zu den anderen Gruppen. Der Operationstyp moderierte die Effekte nicht. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine einmalige, kurze Achtsamkeitsintervention präoperative Symptome senken und postoperative Ergebnisse nach Gelenkersatz verbessern kann.
4
The effects of preoperative guided imagery interventions on preoperative anxiety and postoperative pain: A meta-analysis
Cristina Álvarez-García, Züleyha Şimşek Yaban
Die vorliegende systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse von Álvarez-García und Yaban untersucht die Effektivität präoperativer geführter Imagination zur Reduktion präoperativer Angst sowie akuter postoperativer Schmerzen bei Erwachsenen und Kindern (2020; Complementary Therapies in Clinical Practice, Volume 38). Insgesamt wurden 21 randomisierte kontrollierte Studien qualitativ analysiert, von denen acht in Metaanalysen mit Random-Effects-Modellen einbezogen wurden. Die Ergebnisse zeigen signifikante Effekte hinsichtlich der Reduktion präoperativer Angst bei Kindern sowie der Trait-Angst und postoperativer Schmerzen bei Erwachsenen, während für postoperative Schmerzen bei Kindern und Zustandsangst bei Erwachsenen keine signifikanten Effekte nachgewiesen werden konnten. Insgesamt deutet die Evidenz darauf hin, dass geführte Imagination eine effektive, niedrigschwellige und kosteneffiziente präoperative Intervention darstellt.
5
Meditation programs for psychological stress and well-being: a systematic review and meta-analysis
Madhav Goyal, Sonal Singh, Erica M S Sibinga, Neda F Gould, Anastasia Rowland-Seymour, Ritu Sharma, Zackary Berger , Dana Sleicher , David D Maron, Hasan M Shihab, Padmini D Ranasinghe, Shauna Linn, Shonali Saha, Eric B Bass , Jennifer A Haythornthwaite
Die systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit von Meditationsprogrammen zur Reduktion stressbezogener Gesundheitsprobleme bei Erwachsenen in klinischen Populationen (2014, JAMA Internal Medicine). Basierend auf 47 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 3515 Teilnehmenden zeigte Achtsamkeitsmeditation moderate Evidenz für kleine bis mittlere Verbesserungen bei Angst, Depression und Schmerz. Für Stressbelastung und psychische gesundheitsbezogene Lebensqualität bestand lediglich geringe Evidenz. Für positive Stimmung, Aufmerksamkeit, Substanzkonsum, Essverhalten, Schlaf und Gewicht fanden sich keine oder unzureichende Effekte. Zudem waren Meditationsprogramme anderen aktiven Behandlungen nicht überlegen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Meditation negative Aspekte psychischer Belastung moderat reduzieren kann. Es sind weitere methodisch hochwertige Studien erforderlich, um Effekte auf positive mentale Gesundheitsdimensionen zu klären.
Mindfarm als ergänzende Unterstützung im medizinischen Alltag
MINDFARM versteht sich ausdrücklich als ergänzende Unterstützung im Einklang mit der schulmedizinischen Versorgung. MINDFARM wurde als niedrigschwelliges, freiwilliges Angebot zur Förderung von Entspannung, innerer Ruhe und emotionaler Stabilität im Umfeld medizinischer Behandlungen entwickelt. Die Inhalte sind nicht als medizinische Therapie konzipiert und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Im Rahmen einer ersten internen Anwendungserprobung wurde das Konzept in kleinerem Umfang getestet. Dabei berichteten Nutzerinnen und Nutzer von positiven Erfahrungen hinsichtlich wahrgenommener Entspannung und Nutzungskomfort. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und Studiendesigns handelt es sich jedoch nicht um eine wissenschaftlich veröffentlichte oder generalisierbare Wirksamkeitsstudie.
Die Nutzung der Inhalte erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich. Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden sollte stets eine qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson konsultiert werden.
Impressum
Angaben gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG)
Mindfarm GbR
Gesellschafter: Clemens Müller, Patrick Müller
Nordlandweg 77A
22145 Hamburg
Deutschland
E-Mail: sales@mindfarm.online
Verbraucherstreitbeilegung (§§ 36, 37 VSBG):
Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.